Gesund und very stylish!

In den USA ist AriZona Eistee bereits seit 1990 ein Verkaufsschlager, doch mittlerweile hat es das Kultgetränk sogar bis ins verschlafene Österreich geschafft, wo es langsam aber sicher kommersialisiert wird.

100% Natur und 100% Geschmack- das Credo der Marke. Gearbeitet wird tatsächlich nur mit natürlichen Inhaltsstoffen, z.B. Honig für die Süße, künstliche Konservierungsstoffe werden vermieden. 

Verschiedene Geschmacksrichtungen sind in Österreich erhältlich über Meinl am Graben oder Butlers-Filialen!

AriZona

Published in: on August 10, 2009 at 4:47 pm  Schreibe einen Kommentar  

Jeanne d`Arc oder Martha Stewart?

Sie ist Mitte 30, scheinbar problemlos alleinerziehende Mutter, verdient als Anwältin top, ist stets wie aus dem Ei gepellt, datet meist gutaussehende und gebildete Männer und wohnt im ersten Bezirk in Wien. Man hat den Eindruck, diese Frau hat einiges richtig gemacht.

Sie erzählt in der Öffentlichkeit sie wäre Ende 20, sieht ihr Kind unter der Woche aufgrund der Arbeit und des Partymachens nie, gibt es wochenends und in den Ferien zum Vater, ihr Schönheitsgeheimnis kann nur Dagmar Milesi lüften (nicht Evian und Genforscher), sie hat einen One-Night-Stand nach dem anderen, ohne einen Mann dauerhaft an sich binden zu können (es soll ja auch nicht irgendjemand sein, sondern einer, der viel zu bieten hat, und einen gleich in eine höhere gesellschaftliche Position schieben kann), und sie lebt mit Freunden in einer WG, um sich die Miete leisten zu können- wusch, so schnell kann man aufwachen!

Sie ist nicht alleine: man braucht eigentlich nur einen kurzen Blick in Wiener Szenelokale wie das Take5 zu werfen, und man wird feststellen, dass sich viele schöne und/oder intelligente Frauen, von denen man Emanzipation im Stile einer Jeanne d`Arc erwarten würde, plötzlich in schmusige, schnurrende Martha Stewarts verwandeln, die sich bei älteren Herren mit Zigärrchen im Mundwinkel anbiedern. Und das alles warum? Weil sie nach außen so viel mehr leben, als sie sind; weil sie das, was sie anderen als ihr Leben präsentieren, gekonnt ausgeschmückt haben, sodass Realitätsverzerrung wahrlich nur mehr einem Hilfsbegriff gleicht.

Dabei haben sie es nicht nötig! 

Ich hatte heute einen Streit mit einer jungen Frau, einer bildhübschen schweizer Bankerin, die wiederum ins andere Extrem verfiel, und trotzig-rebellisch gegen alle Frauen wetterte, die sich auch nur auf einen Drink vom Mann einladen lassen. Emanzipation nach Schwarzer.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, den Mittelweg zu finden- die Schwierigkeit ist bloß die, Frauen wie meine Bekannte, die Anwältin, davon zu überzeugen, das Glitzerkrönchen das ihnen auf`s Hirn drückt abzunehmen. 

Besinnung auf andere Werte, Ladies!

Published in: on August 9, 2009 at 4:58 pm  Comments (2)  
Tags: , ,

Alter, österreichischer Verleger auf der Suche nach junger, williger Maid!

Der hochangesehene Senior-Herausgeber einer großen österreichischen Tageszeitung scheint auf seinen alten Tagen noch einmal am süßen Nektar der Jugend nippen zu wollen, und wandelt auf Freiersfüßen:

Halbjährlich lädt er einen auserwählten Kreis gutaussehender U30-erinnen zu einem Dinner bei sich zu Hause. Und diese Zusammenkünfte lässt er sich einiges kosten- jede Teilnehmerin am Essen (und der durchaus nicht anspruchslosen Konversation!) wird mit einigen hundert Euro für ihren Zeitaufwand entlohnt!

Ein Tor, wer denkt, dass es sich hierbei schlicht und ergreifend um Damen des ältesten Gewerbes der Welt handelt: Tatsache ist, dass die illustre Runde nicht in einem Shuttle aus dem Wiener Babylon angekarrt wird (die nackte Elite, wie wir seit kurzem wissen), sondern sich aus jungen, intelligenten Mädchen, vorwiegend Studentinnen, zusammensetzt, die sich durch Dinnergespräche mit einem alten Zyniker ein nettes Zubrot verdienen wollen. Wer sein „Gehalt“ steigern möchte, hat jedoch die Möglichkeit, sich nach dem offiziellen Teil inoffiziell zu revanchieren. Ihr wisst schon, ein bisserl busseln und so.. Oder, wie mir von meinem Arbeitgeber beim Guesthosting einer großen Veranstaltung in Wien einmal erklärt wurde, „ein bisserl Sex gehört immer dazu“ (nicht notwendig zu erwähnen, dass ich damals, gerade mal volljährig geworden und quasi rein im Herzen, vollkommen geschockt keinen Job mehr für besagten Herrn übernahm, und flüchtete).

Willkommen im Leben!

Published in: on August 8, 2009 at 2:49 pm  Schreibe einen Kommentar  

Nicht wirklich neu, aber neu entdeckt!

Tracey Emin, eine berühmte englische Künstlerin (mit türkischen und zypriotischen Wurzeln), hat immer wieder erfolgreich die Medien für ihre provokanten Werke mobilisieren können, so auch für ihre Autobiografie „STRANGELAND“. Jedem, der sich ein bisschen mit der zeitgenössischer, britischer Kunst auseinandersetzt, dürfte ihr Werk „My Bed“ ein Begriff sein, mit dem sie 1999 sogar den Turner Prize gewann.

Verstörend, radikal und stets am Rande der Ertragbarkeit. Das ist Emins Stil, auch in der Literatur. Bei ihrer Autobiografie handelt es sich um eine Textsammlung, die so brutal offen und bedrückend ist, dass man sich manchmal zum Weiterlesen zwingen muss, da man das Gefühl bekommt, in verbotenen Tagebüchern zu stöbern. Ein Werk rund um Gewalt, zurückgewiesene Liebe, Orgien, extremen Exhibitionismus, den Kampf um Aufmerksamkeit und Bewunderung, und die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Keine leichte Strandlektüre, trotzdem wärmstens zu empfehlen!

41DIjkzvNTL._SS500_

Published in: on August 8, 2009 at 2:21 pm  Schreibe einen Kommentar  

Ein T-Shirt mit Aussagekraft :-)

Eben erst im Urlaub an einer hübschen jungen Dame entdeckt, sofort im Internet nachrecherchiert: Loops& Pluto bieten um 25$ einen kreativen Aufruf an den männlichen Singlemarkt!

imsingle

Published in: on August 8, 2009 at 11:03 am  Schreibe einen Kommentar  

In Zeiten der wirtschaftlichen Krise muss man eben Prioritäten setzen..

Eine Zeit lang habe ich in Wien mit bestimmten Leuten verkehrt, deren Lebensinhalt sich auf das wochenendliche Zurschaustellen ihrer gesellschaftlichen Position beschränkte: einige von ihnen lebten und studierten ganz gut und entspannt, wie man es nur kann, wenn einen eine monatliche Finanzspritze der Eltern piekst, die weit jenseits der 1000 Euro liegt; bei anderen wiederum war schwer oder gar nicht ersichtlich, woher die Geldströme flossen, die es ihnen erlaubten, Woche für Woche mit einem Lärm in die Clubs zu krachen, der Lindsay Lohan partymäßig in den Schatten stellen würde.

Ich fand mich zu dieser Zeit einfach unheimlich cool, im Kreise dieser Clique lässig an den besten Tischen, die teuersten Flaschen des Clubs zu vernichten, das kann man schwerlich abstreiten. Öfters fragte ich mich, ob ich denn die einzige aus der Runde sei, die Ebbe in der Haushaltskasse erspähte, in Anbetracht der Party- und Outfitkosten jedes Wochenende.

Doch dass öfters Schein das Sein dominiert zeigte mir eine Sache: eine Bekannte aus der Runde (aus gutem Hause, wenn man gut mit wohlhabend gleichsetzen mag), die immer mühelos Geld für Chaneltäschchen und 500-Euro-Partykleidchen (wohlgemerkt: meistens einmal getragen) aufbringen konnte, und sich auch ansonsten scheinbar keinen Luxus abgehen ließ, konnte eines Tages plötzlich nicht mal mehr die 2,50 Euro für einen Kaffee bei der Uni berappen  und musste sich drei Wochen lang von einem Sack Kartoffeln ernähren, da sie ihr gesamtes elterliches Monatsgeld in drei Designerfummeln angelegt hatte.

Da auch ich manchmal dazu neige, die Karte in den Geschäften glühen zu lassen, dass sie in meinen Händen fast verbrennt, bin ich als Moralapostel die falsche Ansprechperson. Aber DAS finde sogar ich lächerlich..

Auch interessant: ein Bekannter, der um „dazuzugehören“ unter der Woche jeden Cent zweimal umdreht, nur um am Wochenende seinen sogenannten Freunden unter Beweis stellen zu können, was für ein prima Moet-Tiger er doch sei. Das führte einmal sogar dazu, dass er in einem österreichischen Nobel-Ferienort nach einer besonders ausgelassenen Feier nicht mal mehr die 40 EUro für sein Zugticket nach Hause auftreiben konnte 🙂

Published in: on August 7, 2009 at 4:22 pm  Schreibe einen Kommentar  

Wiener (Sub)-kulturen

Für alle, die sich beim Bummeln durch die Mariahilferstraße immer schon gefragt haben, wo der Unterschied zwischen einer Tussi und einer Stylerin liegt 😉

Sehr interessant aufbereiteter Beitrag zum Thema von Biber..

http://www.dasbiber.at/content/unterschied-tussi-und-stylerin%3F-…guckst-du-video-der-wocheScreenshot zum Video

Published in: on August 6, 2009 at 9:26 pm  Schreibe einen Kommentar  

Geheuchel unter feinen Leuten

Vor nicht allzulanger Zeit besuchte ich eine Veranstaltung, ein allmonatliches Cometogether von Leuten aus der Werbebranche und dem Medienzirkus, zu dem neben echten Prominenten stets auch verglühende österreichische Party-, Pop- und Schauspielsternchen erscheinen. Und Buffetstürmer, wie meine Freunde und ich.

Um mir nach dem üblichen Gebussel mit vielen Menschen, die mir im Grunde absolut wurscht sind, eine kleine Auszeit zu gönnen, verzog ich mich schnell in Richtung Klo, wo ich mich schon auf die samtigen Sitzgelegenheiten bei den Waschbecken freute, um dort in Ruhe telefonieren zu können. Zu früh gefreut- eine Ansammlung von Damen mittleren Alters (mit recht freshen Nähten im Gesicht- und Brustbereich) hatte sich bereits zwecks Restaurierungsarbeiten vor den Spiegeln versammelt, und den gesamten Eingangsbereich verstopft. Auf einen der besetzten Hocker wartend, schaute ich mich im Raum um und entdeckte die Ex-Ehefrau eines umstrittenen österreichischen Politikers. In einem knappen Kleidchen, das das Können von Dr. Artur Worseg preisgab, unterhielt sie sich mit einer Freundin. Ich zitiere hier den Dialog und nenne A die Ex-Politikergattin und B deren Freundin:

B: A, du schaust uuuuuuuurrrgut aus, mich haben schon alle Leute draußen gefragt, wer diese gutaussehende Person ist!

A: Ach ge, schaust doch selber aus wie ein Model!

B: Nein, also dich übertrifft so schnell niemand.

A: Also diese Figur, ein Wahnsinn. Das muss dir a Junge erst mal nachmachen! Beneidenswert..

B: Na bitte, früher vielleicht! Aber alle Männer draußen werden schon wahnsinnig und fragen mich aus, weil ich dich kenne..

A: Jetzt tu` nicht so. Dabei bist du doch immer schon die Umschwärmte gewesen!

Dieses sinnentleerte, in zuckersüßem Tonfall kommunizierte Gespräch ist seitdem für mich der Inbegriff der Wiener Oberflächlichkeit. Einfach erfrischend, die feine Gesellschaft!

Published in: on August 6, 2009 at 9:02 pm  Schreibe einen Kommentar  

Immer wieder Italien..

Sehr empfehlenswert, sich die neue Pinko-Kollektion anzuschauen- atemberaubende Kleider, sensationelle Heels, alles gepaart mit der italienischen Unbekümmertheit, Mode zu kombinieren und zu tragen. Topmodel Erin Wasson präsentiert die guten Stücke angemessen. 8429-500wAlles dazu unter http://www.pinko.it

Published in: on August 6, 2009 at 8:33 pm  Comments (2)  

WienerBlut-WienerGlut..

Warum hat die Welt ausgerechnet diesen Blog noch gebraucht?

Nun ja, ein gewisser Mikroexhibitionismus steckt doch in jedem von uns, ebenso wie Sensationslust und Schadenfreude. Das erklärt in einem Satz meine Motivation zur Erschaffung dieses Blogs, andererseits weist es auf die Themen hin, die hier zur Sprache kommen: nach einigen Jahren als Studentin und Teilzeitpartymaus in der österreichischen Hauptstadt konnte ich einen guten Einblick in die Gepflogenheiten der Wiener Schickeria (bzw. derer, die sich dafür halten) erhalten- alleine die amüsanten/ schockierenden Episoden, die diese Begegnungen immer liefern, könnten Bücher füllen! 

Weiters werde ich natürlich auch mit News aus meinem bescheidenen Privatleben nicht hinterm Haus halten und Updates geben, sofern sie mir mitteilungswürdig erscheinen; dazu gehören nicht nur ReiseerlebnisseAusflüge in die Dekadenz und interessante Liebesbegegnungen, sondern ebenso persönliche Fashion- und Musiktipps.

Für mich bedeutet der Blog einen kreativen Ausgleich zum Alltag, in dem stets meine intellektuelle Seite gefordert ist. Dies heißt keineswegs, dass nur Trivialitäten am Tagesplan stehen, aber unter uns gesagt: lieben wir es nicht alle, über die Irrungen und Wirrungen anderer, über Peinlichkeiten und pikante Geheimnisse, und über uns fremde Welten zu lesen und zu hören?

Also lasst uns unsere sarkastischen Antennen ausfahren, und mit einem zwinkernden Auge die Dekadenz der anderen feiern- oder verteufeln, wie es der Blogname vorschlägt 😉

DecaDamn! 

Published in: on August 6, 2009 at 7:56 pm  Schreibe einen Kommentar