Nicht wirklich neu, aber neu entdeckt!


Tracey Emin, eine berühmte englische Künstlerin (mit türkischen und zypriotischen Wurzeln), hat immer wieder erfolgreich die Medien für ihre provokanten Werke mobilisieren können, so auch für ihre Autobiografie „STRANGELAND“. Jedem, der sich ein bisschen mit der zeitgenössischer, britischer Kunst auseinandersetzt, dürfte ihr Werk „My Bed“ ein Begriff sein, mit dem sie 1999 sogar den Turner Prize gewann.

Verstörend, radikal und stets am Rande der Ertragbarkeit. Das ist Emins Stil, auch in der Literatur. Bei ihrer Autobiografie handelt es sich um eine Textsammlung, die so brutal offen und bedrückend ist, dass man sich manchmal zum Weiterlesen zwingen muss, da man das Gefühl bekommt, in verbotenen Tagebüchern zu stöbern. Ein Werk rund um Gewalt, zurückgewiesene Liebe, Orgien, extremen Exhibitionismus, den Kampf um Aufmerksamkeit und Bewunderung, und die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Keine leichte Strandlektüre, trotzdem wärmstens zu empfehlen!

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Published in: on August 8, 2009 at 2:21 pm  Schreibe einen Kommentar  

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